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FAQ für Privatkunden

Antworten
auf die häufigsten Fragen

Wechsel

Wie läuft ein Wechsel zu enQu?

Tarifrechner nutzen –  Wunschtarif wählen – Auftrag erteilen, das war`s.
Wir kümmern uns um die Kündigung deines alten Vertrages und alle weiteren Formalitäten.
Hast du deinen alten Vertrag bereits gekündigt, teile uns das im Auftragsformular mit. Wir machen dann da weiter, wo du aufgehört hast.

Ziehst du um? Dann solltest du nicht vergessen deinen bisherigen Strom- bzw. Gasvertrag, für dein altes Zuhause, zu kündigen. In unserem Downloadbereich haben wir ein Muster-Kündigungsanschreiben hinterlegt, das du gerne als Vorlage benutzen kannst.

Bei Fragen kannst du uns unter 0431-64 89 89 0 anrufen oder eine E-Mail an service@enQu.de schreiben.

Erhalte ich während des Wechsels weiterhin Strom oder Gas?

Na klar!
Die Strom- und Gasversorgung ist durch den Grundversorger gesetzlich gesichert. Der Wechsel zu enQu ist garantiert unterbrechungsfrei und du wirst von der Umstellung nichts merken. Du brauchst also keinen Ausfall befürchten.

Was kostet der Wechsel?

Die Anmeldung bei enQu „kostet“ dich lediglich ein paar Minuten deiner Zeit. Ansonsten ist der Wechsel zu uns kostenlos.

Ab wann fließt meine neue enQu–Energie?

Erfahrungsgemäß dauert es circa 3 bis 4 Wochen, bis du von uns beliefert werden kannst. Bis dahin versorgt dich dein jetziger Lieferant. Wir teilen dir den voraussichtlichen Liefertermin in der Auftragsbestätigung mit. Kurz vor Lieferbeginn erhältst du noch einmal zusätzlich einen Bescheid von uns.

Rechnung und Vertrag

Wann erhalte ich eine Rechnung?

Zunächst bekommst du jeden Monat, im Kundenportal, eine Rechnung zu deinem monatlichen Abschlag.
Am Ende des Lieferjahres werden die vorausbezahlten Abschläge mit deinem tatsächlichen Energieverbrauch abgeglichen und in einer Jahresendabrechnung berücksichtigt. Bei Beendigung des Liefervertrages erhältst du eine finale Schlussrechnung.

Wie kann ich meine Rechnung zahlen?

Die meisten unserer Kunden haben uns ein SEPA-Lastschrift-Mandat für wiederkehrende Lastschriften erteilt. Der monatliche Abschlag oder die jährliche Endabrechnung wird dann rechtzeitig und ohne weitere Kosten von deinem Konto abgebucht. Selbstverständlich kannst du deine Rechnungen aber auch per Überweisung zahlen. Im enQu Kundenportal kannst du in der Rubrik "Zahlungsart" deine Bankverbindungsdaten und Zahlungsweise verwalten und ggf. umstellen.
In unserem Downloadbereich findest du ein Formular für eine Einzugsermächtigung.

Habe ich ein Widerrufsrecht?

Na klar. Nach Abschluss des Vertrags hast du stets ein 14-tägiges, EU - weites Widerrufsrecht.
Deinen Widerruf benötigen wir schriftlich. Ein entsprechendes Muster für eine Widerrufserklärung findest du in unserem Downloadbereich.

Kann ich eine Zwischenrechnung bekommen?

Du kannst jederzeit eine Zwischenrechnung für einen bestimmten Zeitraum (z.B. Quartal, halbjährlich) anfordern.
Da wir die Zwischenrechnung außerhalb unserer automatisierten Abschlags- und Rechnungsläufe individuell und mit etwas Aufwand für dich erstellen, berechnen wir dafür eine Gebühr. Weitere Informationen findest du in unseren AGB im Downloadbereich findest du in unseren AGB.

Ich habe eine Mahnung erhalten – was muss ich jetzt tun?

Zunächst einmal sind unsere Forderungen natürlich zu begleichen. Auf dem Mahnschreiben findest du das Datum, bis zu dem der Betrag spätestens bezahlt sein sollte. Achtung, eine Überweisung kann bis zu drei Werktage dauern. Wichtig ist außerdem, dass du deine Vertragskontonummer im Verwendungszweck angibst. Hast du bisher per Überweisung bezahlt, kannst du deine Zahlungsweise, im Kundenportal unter "Zahlungsart", auf Bankeinzug (SEPA-Lastschriftverfahren) umstellen, um Versäumnisse zu vermeiden.

Preis und Tarife

Was ist ein Abschlag?

Der so genannte „Abschlag“ ist die monatliche Vorauszahlung, welche auf Basis deines voraussichtlichen Jahresverbrauchs ermittelt wird. In der Vertragsbestätigung findest du den Abschlagsbetrag und den Abschlagsplan (Fälligkeit/Einzugstermin).
Der Abschlagsbetrag wird von uns jedes Lieferjahr, entsprechend deines Verbrauchs, angepasst und in deiner Jahresendabrechnung dargestellt.

Kann ich meine Abschlagshöhe ändern?

Sollte sich dein Verbrauchsverhalten ändern, kannst du im enQu Kundenportal eine Änderung der Abschlagshöhe beantragen.

Was ist der monatliche Grundpreis?

Der so genannte Grundpreis ist eine monatliche Pauschale, die unabhängig vom Verbrauch zu entrichten ist. Der Grundpreis deckt u.a. den Ablese-, System- und Abrechnungsaufwand.

Was ist der Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis beinhaltet sämtliche mit dem Verbrauch zusammenhängenden Kosten, also die Beschaffungskosten, die jeweiligen Netzentgelte, Steuern und Abgaben und Umlagen.

Was ist eine Preisgarantie?

Eine Preisgarantie sichert dich für einen bestimmten, vertraglichen definierten, Zeitraum gegen Preiserhöhungen ab. Mit einer Preisgarantie wird dir für diesen Zeitraum ein fester Preis, oder eine feste Preiskomponente zugesichert. enQu gewährt im Standard eine Energiepreisgarantie von 12 Monaten nach Lieferbeginn (mehr dazu findest du in deinen Vertragsunterlagen und in unseren AGB).

Strompreiszusammensetzung

Wie setzt sich mein Strompreis zusammen?

Nur ein kleiner Teil deiner Stromkosten geht tatsächlich in die Erzeugung, den Handel und den Vertrieb, während der restliche Strompreis durch Steuern, Umlagen und den Kosten für den Netzbetrieb bestimmt wird.

Strompreiszusammensetzung

Woraus ergeben sich die Steuern und gesetzlichen Abgaben?

Hauptbestandteile der Steuern und gesetzlichen Abgaben sind die EEG-Umlage (Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz), Mehrwertsteuer, Stromsteuer und Konzessionsabgabe.

Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage):
Die staatliche EEG-Umlage fördert und finanziert den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Erzeuger erneuerbarer Energie erhalten entsprechend des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), für die ins öffentliche Netz eingespeiste Energie eine festgelegte Vergütung. Mit der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien wie beispielsweise Photovoltaik, Wasserkraft und Windenergie staatlich gefördert.

Umsatzsteuer (USt):
Auf den Strom wird eine gesetzliche Umsatzsteuer von 19% gerechnet.

Stromsteuer:
Aus dem Stromsteuergesetz (StromStG) geht eine weitere Komponente hervor. Die Stromsteuer ist eine indirekte Verbrauchssteuer, die im Strompreis an den Endverbraucher weitergegeben wird. Lt. Gesetzesbegründung ist unter anderem ein Ziel dieser Steuer, Energie durch höhere Besteuerung zu verteuern, um dem Endverbraucher einen Anreiz für die Senkung seines Energieverbrauchs zu geben. Dies kann der Endnutzer entweder durch eine Umstellung seiner Energienutzung oder durch Anschaffung energieeffizienter Geräte erreichen. Wie sie Energie einsparen können haben wir ihnen auch bei unseren enQu - Energiespartipps aufgeführt.

Konzessionsabgabe (KA):
Die Höhe der Konzessionsabgabe hängt von der Größe der Kommune ab, in der du lebst und ist in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) und in den Konzessionsverträgen geregelt. Die Abgaben werden den Netzbetreibern von den Gebietskörperschaften (Gemeinde oder Zweckverband) für die Nutzung von der im Gemeindebesitz befindlichen Verkehrsräume und die dort verlegten Leitungen auferlegt. Die Konzessionsabgabe wirkt sich faktisch als eine kommunale Steuer auf leitungsgebundene Energieträger aus und kommt den Kommunen zugute.

Woraus ergeben sich die Kosten für die Netznutzung?

Die Kosten für die Netznutzung ergeben sich größtenteils aus dem Netznutzungsentgelt (NNE) und den Entgelten für Messstellenbetrieb, Abrechnung und Messung.

Netznutzungsentgelte:
Für die Durchleitung der Energie zum Endkunden erheben die jeweiligen Verteilnetzbetreiber das Netznutzungsentgelt (NNE). Das Entgelt wird bei einem Inklusiv - Vertrag vom Stromlieferanten beglichen und dem Endverbraucher weiterbelastet. In einem Zweivertragsmodell werden die Netznutzungsentgelte direkt zwischen dem jeweiligen Netzbetreiber und dem Endkunden abgerechnet. Die Kalkulation der Netznutzungsentgelte folgt einer Vorschrift auf Basis der Netzentgeltverordnung (StromNEV) und wird von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bzw. bei kleineren Netzbetreibern von den Landesbehörden genehmigt und kontrolliert.
Die Entgelte werden für den Auf- und Ausbau, die Instandhaltung und den Betrieb des Stromnetzes verwendet. Die NNE können regional stark schwanken!


Entgelte für Messstellenbetrieb, Abrechnung und Messung:
Die Kosten für den Einbau, den Betrieb, die Wartung und die Abrechnung einer Messstelleneinrichtung werden durch den Messstellenbetreiber, der meist mit dem Netzbetreiber identisch ist, festgelegt und dem Verbraucher über dessen Lieferanten in Rechnung gestellt. Diese Kosten variieren je Messstellenbetreiber, Zählertyp und Ableseturnus.

Welche Kosten werden für Erzeugung, Vertrieb und Handel veranschlagt?

Die Preiskomponente beschreibt die eigentlichen Kosten, welche durch die Erzeugung deines Stromes anfallen. Dazu gehören Kosten für Rohstoffe und den Betrieb der unterschiedlichen Erzeugungsanlagen.
Um den Kunden mit Energie versorgen zu können, entstehen dem Versorger (z.B. enQu) unter anderem Kosten in den Bereichen Personal, Materialien und Serviceleistungen. Die Kosten, welche in dieser Preiskomponente zusammengefasst sind, bilden den einzigen Bestandteil am Strompreis, der durch Stromlieferanten wie enQu gestaltet werden kann.

Gaspreiszusammensetzung

Wie setzt sich mein Gaspreis zusammen?

Nur ein Teil deiner Gaskosten gehen tatsächlich in die Erzeugung, den Handel und den Vertrieb, während der restliche Gaspreis durch Steuern, Umlagen und die Kosten für den Netzbetrieb bestimmt wird.

Gaspreiszusammensetzung

Woraus ergeben sich die Steuern und gesetzlichen Abgaben?

Hauptbestandteile der Steuern und gesetzlichen Abgaben sind die Gassteuer, die Konzessionsabgabe, und die Mehrwertsteuer.

Energiesteuer:
Die Energiesteuer ist eine, durch die ökologische Steuerreform von 1999 eingeführte, indirekte Verbrauchssteuer, die im Energiepreis an den Endverbraucher weitergegeben und an die Bundeszollverwaltung abgeführt wird. Ziel ist es, stärkere Lenkungsanreize zu einem ökologisch sinnvollen Verhalten zu geben und somit die Senkung des Energieverbrauchs und die Entwicklung energieeffizienter Produkte voranzutreiben.

Konzessionsabgabe (KA):
Die Höhe der Konzessionsabgabe hängt von der Größe der Kommune ab, in der du lebst und ist in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) und in den Konzessionsverträgen geregelt. Die Abgaben werden den Netzbetreibern von den Gebietskörperschaften (Gemeinde oder Zweckverband) für die Nutzung von der im Gemeindebesitz befindlichen Verkehrsräume und die dort verlegten Leitungen auferlegt. Die Konzessionsabgabe wirkt sich faktisch als eine kommunale Steuer auf leitungsgebundene Energieträger aus und kommt den Kommunen zugute.

Umsatzsteuer (USt):
Auf das Gas wird eine gesetzliche Umsatzsteuer von derzeit 19% gerechnet.

Woraus ergeben sich die Kosten für die Netznutzung?

Die Kosten für die Netznutzung ergeben sich größtenteils aus dem Netznutzungsentgelt (NNE) und den Entgelten für Messstellenbetrieb, Abrechnung und Messung.

Netznutzungsentgelte:
Für die Durchleitung der Energie zum Endkunden erheben die jeweiligen Verteilnetzbetreiber das Netznutzungsentgelt (NNE). Das Entgelt wird bei einem Inklusiv - Vertrag vom Stromlieferanten beglichen und dem Endverbraucher weiterbelastet. In einem Zweivertragsmodell werden die Netznutzungsentgelte direkt zwischen dem jeweiligen Netzbetreiber und dem Endkunden abgerechnet. Die Kalkulation der Netznutzungsentgelte folgt einer Vorschrift auf Basis der Netzentgeltverordnung (StromNEV) und wird von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bzw. bei kleineren Netzbetreibern von den zuständigen Landesbehörden genehmigt und kontrolliert.
Die Entgelte werden für den Auf- und Ausbau, die Instandhaltung und den Betrieb des Stromnetzes verwendet. Die NNE können regional stark schwanken!

Entgelte für Messstellenbetrieb, Abrechnung und Messung:
Die Kosten für den Einbau, den Betrieb, die Wartung und die Abrechnung einer Messstelleneinrichtung werden durch den Messstellenbetreiber, der meist mit dem Netzbetreiber identisch ist, festgelegt und dem Verbraucher über dessen Lieferanten in Rechnung gestellt. Diese Kosten variieren je Messstellenbetreiber, Zählertyp und Ableseturnus.

Welche Kosten werden für Erzeugung, Vertrieb und Handel veranschlagt?

Die Preiskomponente beschreibt die eigentlichen Kosten, welche durch die Erzeugung des Stromes anfallen. Dazu gehören Kosten für Rohstoffe sowie für den Betrieb der unterschiedlichen Erzeugungsanlagen. Darüber hinaus sind die Preise für Gas sehr stark von der Preisentwicklung im Ausland abhängig, da Deutschland selbst nur geringe natürliche Gasvorkommen besitzt. 

Um den Kunden mit Energie versorgen zu können, entstehen dem Versorger (z.B. enQu) zudem Kosten in den Bereichen Personal, Materialien und Serviceleistungen. Die Kosten, welche in dieser Preiskomponente zusammengefasst sind, bilden den einzigen Preisbestandteil, der durch Energielieferanten wie enQu gestaltet werden kann.

Umzug und Kündigung

Kann ich meinen laufenden Vertrag weitergeben?

Natürlich! Bitte wende dich an unser Serviceteam, am besten per E-Mail an service@enQu.de oder per Telefon unter 0431-64 89 89 0. Wir kümmern uns um alle Formalitäten und sorgen für eine schnelle Umstellung des Vertrages.

Wie kann ich meinen Vertrag kündigen?

Für eine Kündigung sendest du uns ein formloses Kündigungsschreiben, unter Beachtung der jeweiligen Fristen.

Sobald uns dein Kündigungsschreiben vorliegt, erhältst du eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Haben wir deinen letzten Zählerstand vom Netzbetreiber erhalten, senden wir dir unsere Schlussrechnung.Bevor du kündigst, sprich doch bitte mit unserem Service. Um uns zu verbessern, würden wir gerne deinen Kündigungsgrund erfahren. Da wir Wert auf eine langfristige Vertragsbeziehung legen, prüfen wir gerne noch einmal deinen bestehenden Vertrag auf Optimierungspotential.

Kann ich meinen Strom von enQu bei einem Umzug mitnehmen?

Na klar. Teile uns deine Umzugspläne spätestens 4 Wochen vor Auszug/Einzug, im Kundenportal oder per E-Mail mit.
Folgende Informationen brauchen wir, um dir für die neue Adresse ein Angebot machen zu können:

  • Deine Kundennummer
  • Deine alte und neue Zählernummer
  • Das Datum des Auszugs (Schlüsselübergabe)
  • Zählerstand beim Auszug
  • Das Datum des Einzugs
  • Deine neue Adresse
Was ist zu beachten, wenn meine Wohnung/mein Haus noch gebaut wird?

Normalerweise übernimmt der Bauunternehmer die Kosten für Strom und Gas, während der Bauphase. Nach den Bauarbeiten und dem Einbau des Zählers zur Haushaltsnutzung, muss der Bauunternehmer den Zähler ablesen. Zu diesem Zeitpunkt musst du dich, als zukünftiger Bewohner, bei einem Energieversorger anmelden. Wir benötigen, für eine Anmeldung bei uns, folgende Daten von dir: Das genaue Datum der Schlüsselübergabe und deine neue Zählernummer. Der Bauunternehmer muss, parallel dazu, den bisherigen Versorger informieren und die Versorgung abmelden.

Zähler und Zählerstand

Wo finde ich die Zählernummer?

Jeder Strom- und Gaszähler besitzt eine eigene Zählernummer. Diese befindet sich auf der Plakette, unter oder über dem Strichcode, des jeweiligen Gerätes. Meistens steht davor „Eigentum“, „Eigentum der Stadtwerke xyz“, „Nr.“ oder „No“. Alternativ findest du sie auch auf der letzten Rechnung deines Energieversorgers oder im Übergabeprotokoll der Wohnung.

Wie lese ich meinen Zählerstand ab und gebe ihn an euch weiter?

Falls du deinen Zähler selbst ablesen musst/möchtest, findest du an deinem Zähler aneinandergereihte Zahlenrädchen (Rollen-Zählwerk). Die angezeigte Zahlenkombination zeigt dir den aktuellen Zählerstand in Kilowattstunde (kWh) an. Die Einheit „kWh“ und die Angaben „HT“ und „NT“ stehen meist über oder neben dem Rollen-Zählwerk. Nun musst du nur noch die Zahlen bis zur Kommastelle ablesen und uns im Kundenportal übermitteln. Natürlich geht das auch per E-Mail oder am Telefon.

Wofür benötigt enQu meinen Zählerstand?

Einmal pro Kalenderjahr erstellen wir eine Verbrauchsabrechnung, in der dein tatsächlicher Verbrauch mit den gezahlten Abschlägen verrechnet wird. Diese basiert auf Verbrauchsdaten, die wir von deinem örtlichen Netzbetreiber, übermittelt bekommen. Für eine möglichst genaue Verbrauchsermittlung benötigen wir deinen genauen Zählerstand. Die Ablesung an deinem Zähler übernimmt i.d.R. der örtliche Netzbetreiber. Dieser übermittelt uns deinen Zählerstand und du erhältst deine Verbrauchsabrechnung.

Klimaneutrale Energie

Was ist Ökostrom?

Mit dem Begriff „Ökostrom“ wird üblicherweise „elektrische Energie“ bezeichnet, die aus umweltfreundlichen “erneuerbaren Energiequellen“ stammt und Bestandteil einer „nachhaltigen Energieversorgung“ ist. Der Begriff „Ökostrom“ ist nicht geschützt. Es gibt jedoch gesetzliche Mindestanforderungen (EEG) die Verbraucherlabel mit Aussagen zur Güte des Ökostroms beinhalten.

Die meisten Ökostromprodukte basieren auf sogenannten Herkunftsnachweisen, deren Administration über das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes, entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben, erfolgt.

Kunden, die mit dem Bezug von Ökostrom zum Ausbau Erneuerbarer Energien beitragen möchten, sollten sich möglichst nach einem Tarif mit einem Gütesiegel umschauen. Als führend gelten die Siegel des TÜV (TÜV-Zertifikate vom TÜV Nord & TÜV Süd) und die Siegel "Grüner Strom Label" sowie "ok-power". Bei diesen vier Siegeln muss der Strom zertifizierter Tarife zu 100 % aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Zudem soll der Ausbau regenerativer Energien von den Stromanbietern gefördert werden.

Weitere Infos zu unserem Ökostrom findest du auf unserer Seite CO2-freie Energie.

Was ist klimaneutrales Erdgas?

Der CO2-Anteil in deiner Erdgaslieferung wird, durch sogenannte Emissionsminderungszertifikate (z.B. aus internationalen Klimaschutzprojekten), kompensiert, also CO2-neutral gestellt. Die Abwicklung der Zertifikate entspricht internationalen Standards und erfolgt in den dafür vorgesehenen Registern.

Weitere Infos zu unserem Ökostrom findest du auf unserer Seite CO2-freie Energie.

Heizstrom

Was ist Heiz- oder Wärmestrom?

Als Heizstrom wird Strom bezeichnet, der zum Heizen mit elektrischen Direktraumheizungen, Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen genutzt wird. Da die Netzentgelte beim Heizstrom geringer sind, können wir dir Heizstrom günstiger anbieten, als Allgemeinstrom. Daher rechnet es sich i.d.R. mit Heizstrom, statt mit Haushaltsstrom zu heizen.

Für den Bezug von Heizstrom müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Das Vorhandensein einer, vom Netzbetreiber zur Lastregulierung abschaltbaren, elektrischen Heizungsanlage (z. Bsp. eine Speicherheizung oder Wärmepumpe)
  • Eine Rückmeldung vom Netzbetreiber, über eine Belieferung nach TLP-Profil (Tagesparameterabhängiges Lastprofil)


Falls nach Vertragsabschluss eine dieser Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sein sollte, können enQu und der Kunde eine Tarifanpassung vornehmen oder den Vertrag aufkündigen. 

Was ist eine Speicherheizung?

Eine Nachtspeicherheizung ist eine elektrisch betriebene Heizung die Wärme durch Strom erzeugt. Die in der Nacht, durch günstigeren Strom, produzierte Wärme wird gespeichert und kann tagsüber verbraucht werden. Um den Nachtstrom zu nutzen, muss der Stromzähler zwei Zählwerke haben und nach Hoch (HT)- und Niedertarif (NT) unterscheiden. Die Freigabe zur Aufladung erfolgt durch den Netzbetreiber.

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nutzt Temperaturunterschiede in Erde, Wasser oder Luft und erzeugt, dank Stromzufuhr, ein höheres Temperaturniveau. Die Arbeitsweise einer elektrischen Wärmepumpe ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Daher fördert der Gesetzgeber den Einbau und Betrieb, durch Senkung der Netzentgelte und Konzessionsabgaben.

Weitere Infos zum Thema Heizstrom findest du auf unserer Seite Heizstrom erklärt.

Wie wird der Verbrauch meines Heizstroms gemessen?

Dein Heizstrom kann getrennt vom Haushaltsstrom, oder gemeinsam mit ihm gemessen werden. In der Regel erfolgt die Messung vom Heizstrom getrennt vom Haushaltsstrom, über einen eigenen Stromzähler. Bei dem Stromzähler kann es sich um einen Ein- oder Zweitarifzähler (Doppeltarifzähler) handeln, der den Stromverbrauch auf zwei getrennten Zählwerken erfasst. Diese Art von Stromzählern gibt es vor allem bei Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen, da sie den Stromverbrauch für zwei Zeitabschnitte getrennt erfassen können: Tagsüber wird zum Hochtarif (HT), nachts zum Niedertarif (NT) abgerechnet. Am oberen Zählwerk kann der Tagstrom-Verbrauch abgelesen werden. Das zweite Zählwerk zeigt dir den Verbrauch im Niedertarif, bzw. innerhalb der Schwachlastzeit. Weitere Informationen zum Thema Heizstrom findest du auf unserer Heizstrom erklärt"-Seite.

Kunden werben Kunden

Wer darf werben bzw. geworben werden?

Werben dürfen ausschließlich enQu Kunden. Geworben werden können alle Personen mit einem Mindestalter von 18 Jahren und Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten vor Abschluss des Stromliefervertrags, an der betreffenden Entnahmestelle, nicht von enQu mit Strom beliefert wurden.

Wie funktioniert „Kunden werben Kunden“?

Sprich mit deinen Freunden oder Bekannten und empfehle unsere attraktiven Jahrestarife und Konditionen weiter. 
Hinterlegt die von dir geworbene Person, bzw. das von dir geworbene Unternehmen, bei Auftragserteilung, innerhalb des enQu Online-Portals, deine Vertragsnummer im Formularfeld „Geworben durch:" ist deine Empfehlung in unserem System hinterlegt.

3 Monate nach Lieferbeginn erhältst du eine Gutschrift auf dein Vertragskonto. Die Ausschüttung erfolgt mit der Jahres- oder Schlussrechnung.

Welche Prämie bekomme ich?

Du erhältst 40 € für jeden geworbenen Privat- oder Gewerbekunden der einen Jahresvertrag bei enQu abschließt. 

enQu Kundenportal

Wie komme ich als neuer Kunde in das enQu Kundenportal?

Dies ist der direkte Weg zum enqu Kundenportal.

Für eine Erstanmeldung musst du im enQu Kundenportal ein Passwort anfordern. Klicke auf "Passwort anfordern" und gebe deine Kundennummer (diese ist auf der ersten Seite der Auftragsbestätigung, rechts oben dargestellt) ein. Klicke dann auf "Senden". Du erhältst daraufhin eine E-Mail mit einem vorübergehend gültigen Passwort und Anweisungen zum weiteren Vorgehen. Dafür nutzen wir die E-Mail Adresse die du, bei deiner Anmeldung, hinterlegt hast. Bitte folge genau den Anweisungen in dieser Nachricht, um dir einen sicheren Zugang zum enQu Kundenportal anzulegen.

Wozu brauche ich das enQu Kundenportal?

In deinem Kundenbereich, im enQu Kundenportal, ist der komplette Schriftwechsel (Auftragsbestätigung, Vertragsbestätigung, Rechnungen, usw.) archiviert. Darüber hinaus bieten wir dort verschiedene Features und Möglichkeiten an, um uns Änderungen mitzuteilen, die deine Energieversorgung oder unsere Kommunikation betreffen. Du kannst z. Bsp.: deine Kunden- oder Bankverbindungsdaten ändern, uns deine Zählerstände oder Umzugspläne melden und deine Verbrauchs- und Abrechnungsläufe kontrollieren. Im enQu Kundenportal kannst du also deine Energie managen – ohne in irgendwelchen Hotlines oder Servicecentern wertvolle Zeit zu verlieren.

Wie kann ich ein neues Passwort für das Kundenportal beantragen?

Im Kundenportal gibt es den Menüpunkt "Passwort ändern". Hier kann das neue Wunschpasswort festgelegt werden. Dazu sind das bisherige Passwort und die bei uns hinterlegte E-Mailadresse notwendig. Nach erfolgreicher Änderung des Passwortes erhältst du eine E-Mail zur Bestätigung. 

Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)

Was ist unter dem MbsG zu verstehen?

Das Messstellenbetriebsgesetz (MbsG) ist am 02.09.2016 in Kraft getreten. Es besagt, dass alle Verbraucher die bis zu 6.000 kWh Strom pro Jahr beziehen, nur noch moderne Messeinrichtungen (mM) bzw. Kunden, die mehr als 6.000 kWh Strom verbrauchen, intelligente Messsysteme (auch als Smart Meter bekannt) erhalten. Kurz gesagt: es geht um den Stromzähler bei dir zu Hause.
Dieses Gesetz ist Teil eines Europäischen Projekts zur Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen dessen soll Deutschland bis Ende 2032 den flächendeckenden Einbau von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen in allen Haushalten und Gewerbebetrieben umgesetzt haben.

Was soll das MbsG bewirken?

Kurz gesagt: Das Gesetz soll die Digitalisierung der Energiewende vorantreiben.

Der Energiemarkt muss sich an die neuen Anforderungen anpassen und steht demnach vor einer Neuausrichtung. Ziel ist es, Erneuerbare Energien besser in das Stromversorgungssystem zu integrieren und somit einen Mehrwert für Verbraucher, Erzeuger, Netzbetreiber und Lieferanten zu schaffen. Aktuell stehen die Stromnetze vor der wesentlichen Herausforderung, trotz zunehmender Nutzung regenerativer Energie (bspw. aus Sonne und Wind), das Gleichgewicht zwischen Einspeisung und Verbrauch zu wahren um eine sichere Versorgung gewährleisten zu können. Unabhängig davon, ob Strom benötigt wird oder nicht, findet die Stromerzeugung findet nur statt, wenn die Sonne scheint und/ oder der Wind weht. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, muss das Stromnetz intelligenter werden.
Durch das Gesetz soll dem Verbraucher ein sparsamerer Umgang mit Energie ermöglicht werden, in dem Informationen zum Verbrauchsverhalten erhoben und bereitgestellt werden. Das MsbG zielt also darauf ab, Verbräuche transparenter darzustellen, um Einsparungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Das ist ein wichtiger Meilenstein für die Energiewende und die Berücksichtigung erneuerbarer Energien (Smart Grids).

 

Was bedeutet das für mich?

Für eine energetischere Zukunft bilden intelligente Zähler (Smart Meter) eine wichtige Grundlage. Sie ermöglichen ein effizienteres, umweltfreundlicheres und intelligenteres Energiesystem und bilden die Grundlage für intelligente Netze.
Laut einer Kosten-Nutzen-Analyse der volkswirtschaftlichen Betrachtung für das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“, im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, sollst du als Verbraucher wie folgt profitieren:

  • Präzise Visualisierung deines Verbrauchsverhaltens zur Motivation zum Energiesparen
  • Leichtere Suche nach Stromtarifen, die zu deinem Verbrauchsverhalten passen (Anreiz zur Verbrauchsverlagerung durch variable Tarife) & mit denen du Geld sparen kannst
  • Entfall einer "Vor-Ort-Ablesung" (spart Zeit und Geld)
Kostet mich die neue Technik mehr Geld?

Bis spätestens 2032 soll jeder deutsche Haushalt oder Gewerbebetrieb eine modernere Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem erhalten. Mit Einführung der neuen Technik werden sich die Entgelte für den Messstellenbetrieb ändern. Die Höhe der zukünftigen Zahlung für deinen Zähler und die Messung, hängt von deinem Jahresverbrauch ab. Für verschiedene Verbrauchsklassen werden unterschiedliche Entgelte vorgesehen. Dein Messstellenbetreiber wird dir für die neue Technik i. d. R. mehr berechnen, als für deinen alten Zähler. Die für dich zutreffenden Preise kannst du in dem offiziellen Preisblatt deines Messstellenbetreibers nachlesen. Für gewöhnlich findest du das im Internet.

Weitere Begriffe aus der Energiebranche

EEG-Umlage

Die EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) -Umlage fördert die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Die daraus entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. Weitere Informationen dazu finden sich in dem Abschnitt "Strompreiszusammensetzung".

Identifikationsnummer der Marktlokation

Die Identifikationsnummer der Marktlokation dient der eindeutigen Identifizierung einer Marktlokation (Verbrauchsstelle, Wohnung oder Einspeisestelle).

Identifikationsnummer der Messlokation

Die Identifikationsnummer der Messlokation dient der eindeutigen Identifizierung einer Messlokation (Messeinrichtung). 

KWK-Umlage

Die KWK-Umlage fördert die ressourcenschonende, gleichzeitig erfolgende Erzeugung von Strom und Wärme. Die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. Weitere Informationen dazu finden sich in dem Abschnitt "Strompreiszusammensetzung".

Leistungspreis

Ein Leistungspreis wird, je nach Vereinbarung, für die in Anspruch genommene Leistung in Kilowatt (kW) in Rechnung gestellt.

Messstellenbetrieb

Ein Messstellenbetrieb umfasst den Einbau, Betrieb und die Wartung von Messeinrichtungen, die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung sowie die Weitergabe der Daten an die Berechtigten. 

Netzbetreibernummer

Die Netzbetreibernummer dient der eindeutigen Identifikation des örtlichen Netzbetreibers, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist.

Offshore-Haftungsumlage

Die Offshore-Haftungsumlage sichert Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz ab. Die daraus entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. Weitere Informationen dazu finden sich in dem Abschnitt "Strompreiszusammensetzung".

Stromkennzeichnung

Die Stromkennzeichnung informiert über die Herkunft des bezogenen Stroms (Energiemix) und dessen Umweltauswirkungen. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und auf der Seite "CO2-freie Energie" einsehbar.

Umlage für abschaltbare Lasten

Mit der Umlage für abschaltbare Lasten werden Vergütungszahlungen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) an Anbieter von sogenannter "Abschaltleistung" (Bspw. Industriebetriebe, die für einen vereinbarten Zeitraum oder auch kurzfristig auf die Lieferung von Strom verzichten können) geleistet. 

Ziel ist eine bessere Netzstabilität und damit eine höhere Versorgungssicherheit. 

Zählpunktbezeichnung

Über die Zählpunktbezeichnung kann der Standort der Messstelle (Messlokation) eindeutig identifiziert und dem Zähler zugeordnet werden. Zählernummern  dagegen sind nicht eindeutig, da Zähler gewechselt werden können.

§ 19 StromNEV-Umlage

Die § 19 StromNEV-Umlage finanziert die entgangenen Erlöse von Stromnetzbetreibern, die wegen der Gewährung reduzierter Netzentgelte für atypische und stromintensive Netznutzung nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) entstehen. Die entgangenen Erlöse werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. 

Wir sind digital

Zeitgemäße digitale Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde. Per enQu–Kundenportal. Über Ihr gesichertes Online–Konto.

Service-Hotline 0431-64 89 89 0

Frisch, fair, klimaneutral.
Energie für dein Zuhause.